Funktionelle Neuroanatomie als Grundlage der Rehabilitation
Gehirn & Spastizität
Ort:
ONLINE
Datum:
24.04. - 25.04.2026
Zeit:
09:00 - 12:30 Uhr
Kursleitung:
Nelson Annunciato
Kursdauer:
2 Kurstage
Kursgebühr:
CHF 210.00
Kurs-Nr.:
26.50057
Freie Plätze
In der neurologischen Rehabilitation gibt es bei der Interpretation des Begriffes „Spastizität“ sehr unterschiedliche Ansätze. Der Grund dafür ist, dass sich die Bedeutung der Spastizität durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse verändert hat. Die klassische Beschreibung über Spastizität war sehr eingeschränkt und weniger mit der Klinik korreliert. Spasmen, Ko-Kontraktionen und assoziierte Reaktionen wurden nicht berücksichtig.
Heutzutage wird Spastizität als Teil des Oberen-Moto-Neuron-Syndroms (Upper motor neu-ron syndrome) mit seiner Minus-Plus Symptomatik und Adaptiven Phänomenen definiert. Spastizität wird durch Pathomechanismen auf Ebene des ZNS und auf muskulärer Ebene ausgelöst, es gibt also neuronale und nicht-neuronale Ursachen, welche die Geschwindigkeitsentstehung und die Schwere der Spastizität beeinflussen.
Die neuen Erkenntnisse ermöglichen mehr spezifische und effiziente Therapie Planungen. Dabei sollen die therapeutischen Ziele den Patienten „individuell angepasst“, und in ihrem bio-psycho-sozialen Umfeld berücksichtigt werden.
Kursdetails
- Definition des Ober-Moto-Neuron-Syndroms
- Sensomotorische Hirnareale als Ursprung der absteigenden Bahnen
- Pyramidales versus extrapyramidales System: hemmende und erregende absteigende Systeme (Modulation) und ihre Wirkungen auf die unteren Motoneurone
- Untere Motoneurone als „gemeinsame motorische Endstrecke“
- Hemmende Interneurone und wie sie von absteigenden Bahnen moduliert werden
- Dreidimensionale klinisch-pathophysiologische Korrelate und wie die Entstehung der Spastizität verlangsamt werden könnte
- Neurale und nicht-neurale Ursachen der Spastizität
- Spektrum der Minus- und Plus-Symptomatik und Adaptive Phänomene
- Assoziierte Reaktionen versus Synkinesien: wie und warum entstehen sie?
- Spastische Ko-Kontraktionen, Klonus, Spasmen
- Prozesse neuronaler Plastizität: was passiert im Nervensystem zwischen der Deafferentierung (Hypotonie) und Entstehung der Spastizität (Biomechanismen Veränderungen der Muskulatur, Kontrakturen, Deformitäten)
- Sensomotorische Hirnareale als Ursprung der absteigenden Bahnen
- Pyramidales versus extrapyramidales System: hemmende und erregende absteigende Systeme (Modulation) und ihre Wirkungen auf die unteren Motoneurone
- Untere Motoneurone als „gemeinsame motorische Endstrecke“
- Hemmende Interneurone und wie sie von absteigenden Bahnen moduliert werden
- Dreidimensionale klinisch-pathophysiologische Korrelate und wie die Entstehung der Spastizität verlangsamt werden könnte
- Neurale und nicht-neurale Ursachen der Spastizität
- Spektrum der Minus- und Plus-Symptomatik und Adaptive Phänomene
- Assoziierte Reaktionen versus Synkinesien: wie und warum entstehen sie?
- Spastische Ko-Kontraktionen, Klonus, Spasmen
- Prozesse neuronaler Plastizität: was passiert im Nervensystem zwischen der Deafferentierung (Hypotonie) und Entstehung der Spastizität (Biomechanismen Veränderungen der Muskulatur, Kontrakturen, Deformitäten)
Die Teilnehmenden
- erläutern und diskutieren über die Definition des Oberen-Moto-Neuron-Syndroms (UMNS) und dessen Bedeutung für die neurologische Rehabilitation.
- verstehen besser, wo sich die oberen Motoneuronen befinden und welche sensomotorischen Hirnareale die absteigenden Bahnen steuern, um eine ganzheitliche Sicht auf die Spastizität zu entwickeln.
- erleuchten die Unterschiede zwischen dem pyramidalen und extrapyramidalen System und deren jeweilige Rolle in der Modulation von motorischen Funktionen und erklären die Kontrolle der unteren Motoneurone.
- fördern die neuralen und nicht-neuralen Ursachen der Spastizität sowie das Spektrum der Minus- und Plus-Symptomatik zu reflektieren, um individuelle therapeutische Ansätze.
- betonen die Rolle von assoziierten Reaktionen, spastischen Ko-Kontraktionen und den Prinzipien der neuro-nalen Plastizität, um ein Verständnis für die Veränderungen im Nervensystem zwischen Deafferentierung und Spastizität zu entwickeln und therapeutische Interventionsstrategien zu verbessern.
- erläutern und diskutieren über die Definition des Oberen-Moto-Neuron-Syndroms (UMNS) und dessen Bedeutung für die neurologische Rehabilitation.
- verstehen besser, wo sich die oberen Motoneuronen befinden und welche sensomotorischen Hirnareale die absteigenden Bahnen steuern, um eine ganzheitliche Sicht auf die Spastizität zu entwickeln.
- erleuchten die Unterschiede zwischen dem pyramidalen und extrapyramidalen System und deren jeweilige Rolle in der Modulation von motorischen Funktionen und erklären die Kontrolle der unteren Motoneurone.
- fördern die neuralen und nicht-neuralen Ursachen der Spastizität sowie das Spektrum der Minus- und Plus-Symptomatik zu reflektieren, um individuelle therapeutische Ansätze.
- betonen die Rolle von assoziierten Reaktionen, spastischen Ko-Kontraktionen und den Prinzipien der neuro-nalen Plastizität, um ein Verständnis für die Veränderungen im Nervensystem zwischen Deafferentierung und Spastizität zu entwickeln und therapeutische Interventionsstrategien zu verbessern.
Nelson Annunciato
24.04.2026, 09:00 - 12:30
25.04.2026, 09:00 - 12:30
Fachpersonen mit medizinischer Grundausbildung
- Feedback durch Kursleitung
- Interaktion zwischen allen Teilnehmenden
- Interaktion zwischen allen Teilnehmenden
- Theoretische Präsentationen
- Fallbeispiele
- Fallbeispiele
- Eigenerfahrung
- Selbstreflexion
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