Funktionelle Neuroanatomie als Grundlage der Rehabilitation
Parkinson - Teil 1
Ort:
ONLINE
Datum:
21.08. - 22.08.2026
Zeit:
09:00 - 12:30 Uhr
Kursleitung:
Nelson Annunciato
Kursdauer:
2 Kurstage
Kursgebühr:
CHF 210.00
Kurs-Nr.:
26.50058
Freie Plätze
Wir bewegen uns, um Probleme zu lösen!
Was aber, wenn diese unvergleichbare Funktion nachlässt? Welche genetischen und vor allem Umweltfaktoren, metabolische Störungen tragen dazu bei, dass einige Menschen sich harmonischer und choreographischer bewegen, während andere Menschen sehr dramatisch unter Bewegungsarmut leiden?
Seit der ersten Publikation über Parkinson im Jahre 1817, wird ein kontinuierlicher, bemerkenswerter Anstieg der Parkinson-Fälle weltweit verzeichnet. Die motorischen Störungen der Parkinson-Patienten sind sehr sichtbar (vergleichbar mit einer Eisbergspitze) aber verschiedene individuelle bedeutungsvolle nichtmotorische Störungen (vergleichbar mit einem Eisbergkörper) begleiten die Parkinson-Symptome und resultieren in eine sehr starke Einschränkung der Lebensqualität. Ist dies alles nur genetisch bedingt oder ist es mit den heutigen Lebens- und Essstilen assoziiert?
Interessanterweise einige der nichtmotorischen Störungen beginnen manchmal sogar zirka 10-15 Jahren bevor die motorischen Probleme sichtbar werden und eine Parkinson-Diagnose erstellt wird. Das heißt: Sollte nur der Untergang der dopaminergen Nervenzellen in der Substantia nigra die Ursache sein oder sollte Parkinson-Krankheit als ein “Syndrom mit neurologischen Folgen” bezeichnet werden?
In diesem Seminar erleuchten wir die möglichen Faktoren, die, in Summation, die Entstehung und Weiterentwicklung der Parkinson Symptome vereinfachen, mit einer tieferen metabolischen Sicht auf die Krankheit und ihre Entwicklung, sowohl für die wichtige Prävention als auch für eine bedeutungsvollen Erweiterung der Therapiemöglichkeiten. Darüber hinaus analysieren wir alle nichtmotorische Signale die Jahre lang sichtbar werden und den Verdacht auf die Krankheit lenken. Nur so kann man die bedeutungsvolle Definition von Prävention und Behandlung verstehen.
Teil 1 und 2 stehen nicht in direkter Verbindung. Sie können somit unabhängig und in verschiedener Reihenfolge besucht werden.
Kursdetails
- Unterschiedliche dopaminerge Rezeptoren und ihre Funktionen
- Neuroplastizität: Wie viele Prozent der Dopaminergen Nervenzellen sterben ab bevor die motorischen Symptome sichtbar sind? Zeitraum, in dem die nichtmotorischen Symptome auftauchen.
- Parkinson und Genetik: Wie kranke Gene zum “Schweigen” gebracht werden (Methylierung)
- Vergleich zwischen Parkinson und anderen Formen der Bewegungsstörungen
- Klassische medikamentöse Behandlung
- Motorische Fluktuationen: On-Off-Phänomenen. Warum? Bekämpfen wir die Ursache (das Feuer) oder nur die motorischen Symptome (den Rauch)?
- Chirurgische Behandlungen: DBS (Deep Brain Stimulation) versus HIFU (Hochintensiver fokussierter Ultraschall) versus TMS (Transkranielle Magnetstimulation) - entscheidende Auswahlkriterien
- Antioxidans-Anwendung in der Prävention und Behandlung
- Warum erleben wir einen weltweiten Anstieg der Parkinson-Krankheit: Kausalität versus Korrelation
- Motorische und vor allem nichtmotorische Symptome, die die Alltagsaktivitäten der Parkinson-Patienten beeinträchtigen können
- Geruchsverlust, Geschmacksverlust & Co. als frühverdacht
- REM-Schlaf-Verhaltensstörung bei Parkinson als Frühverdacht
- Stressfaktoren und Parkinson: Wir müssen die Definition von Stress erweitern.
- Neuroplastizität: Wie viele Prozent der Dopaminergen Nervenzellen sterben ab bevor die motorischen Symptome sichtbar sind? Zeitraum, in dem die nichtmotorischen Symptome auftauchen.
- Parkinson und Genetik: Wie kranke Gene zum “Schweigen” gebracht werden (Methylierung)
- Vergleich zwischen Parkinson und anderen Formen der Bewegungsstörungen
- Klassische medikamentöse Behandlung
- Motorische Fluktuationen: On-Off-Phänomenen. Warum? Bekämpfen wir die Ursache (das Feuer) oder nur die motorischen Symptome (den Rauch)?
- Chirurgische Behandlungen: DBS (Deep Brain Stimulation) versus HIFU (Hochintensiver fokussierter Ultraschall) versus TMS (Transkranielle Magnetstimulation) - entscheidende Auswahlkriterien
- Antioxidans-Anwendung in der Prävention und Behandlung
- Warum erleben wir einen weltweiten Anstieg der Parkinson-Krankheit: Kausalität versus Korrelation
- Motorische und vor allem nichtmotorische Symptome, die die Alltagsaktivitäten der Parkinson-Patienten beeinträchtigen können
- Geruchsverlust, Geschmacksverlust & Co. als frühverdacht
- REM-Schlaf-Verhaltensstörung bei Parkinson als Frühverdacht
- Stressfaktoren und Parkinson: Wir müssen die Definition von Stress erweitern.
Die Teilnehmenden
- erläutern die Rolle der unterschiedlichen dopaminergen Rezeptoren und deren Funktionen im Zusammenhang mit Parkinson und verstehen deren Einfluss auf die motorischen und nichtmotorischen Symptome.
- verstehen besser, wie Neuroplastizität im Verlauf der Parkinson-Krankheit wirkt, insbesondere wie viele Prozent der dopaminergen Nervenzellen absterben, bevor motorische Symptome sichtbar werden, und wann nichtmotorische Symptome auftreten.
- beleuchten die genetischen Aspekte von Parkinson, insbesondere wie kranke Gene durch Methylierung “zum Schweigen” gebracht werden können, und diskutieren deren Bedeutung für die Krankheitsentwicklung.
- reflektieren die Unterschiede zwischen Parkinson und anderen Formen der Bewegungsstörungen und vergleichen verschiedene medikamentöse Behandlungen, wie Dopamin-Vorläufer und COMT-Hemmer, inklusive ihrer Funktionsweise und Wirkung.
- analysieren die verschiedenen Behandlungsansätze für motorische Fluktuationen, wie das On-Off-Phänomen bei Parkinson-Patienten, sowie bewerten chirurgische Behandlungen wie DBS, HIFU und TMS, um ein tieferes Verständnis für die therapeutischen Möglichkeiten und deren Ansatzpunkte zu entwickeln.
- erläutern die Rolle der unterschiedlichen dopaminergen Rezeptoren und deren Funktionen im Zusammenhang mit Parkinson und verstehen deren Einfluss auf die motorischen und nichtmotorischen Symptome.
- verstehen besser, wie Neuroplastizität im Verlauf der Parkinson-Krankheit wirkt, insbesondere wie viele Prozent der dopaminergen Nervenzellen absterben, bevor motorische Symptome sichtbar werden, und wann nichtmotorische Symptome auftreten.
- beleuchten die genetischen Aspekte von Parkinson, insbesondere wie kranke Gene durch Methylierung “zum Schweigen” gebracht werden können, und diskutieren deren Bedeutung für die Krankheitsentwicklung.
- reflektieren die Unterschiede zwischen Parkinson und anderen Formen der Bewegungsstörungen und vergleichen verschiedene medikamentöse Behandlungen, wie Dopamin-Vorläufer und COMT-Hemmer, inklusive ihrer Funktionsweise und Wirkung.
- analysieren die verschiedenen Behandlungsansätze für motorische Fluktuationen, wie das On-Off-Phänomen bei Parkinson-Patienten, sowie bewerten chirurgische Behandlungen wie DBS, HIFU und TMS, um ein tieferes Verständnis für die therapeutischen Möglichkeiten und deren Ansatzpunkte zu entwickeln.
Nelson Annunciato
21.08.2026, 09:00 - 12:30
22.08.2026, 09:00 - 12:30
Fachpersonen mit medizinischer Grundausbildung
- Feedback durch Kursleitung
- Interaktion zwischen allen Teilnehmenden
- Interaktion zwischen allen Teilnehmenden
- Theoretische Präsentationen
- Fallbeispiele
- Fallbeispiele
- Eigenerfahrung
- Selbstreflexion
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